Mit Feder und Farbe

Geschichten aus dem Atelier

 

Als Illustratorin habe ich natürlich ein Skizzenbuch. Darin sammle ich Gedanken, Ideen und Entwürfe zu meinen Kinderbuch-Projekten und notiere mir, was mich so inspiriert.

Ich habe aber auch mehrere Skizzenbücher für unterwegs. Darin zeichne ich, wenn ich draussen bin: Menschen, besondere Ereignisse, Szenen aus dem Alltagsleben hier in Luxemburg. Zu Hause darf aber nichts mehr an der Zeichnung verbessert werden! Das nennt man dann neudeutsch Urban sketching.

Und wenn mir mal etwas aus diesen Skizzenbüchern ganz besonders gefällt, zeige ich Euch das hier in meinem Blog.

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Allererster Entwurf einer Figur für mein Kinderbuchprojekt „Poli“

Viel Spaß beim Lesen und Danke für Euren Besuch!

Sonntagsausflug in die Luxemburger Ardennen

Visit Luxembourg

Hallo ihr Lieben,

lange, lange habt ihr nichts mehr von mir gehört. Ich hatte aber einen guten Grund: Ich war voll damit beschäftigt, die Illustrationen für mein erstes Bilderbuch auf Luxemburgisch fertigzustellen. Denn im Oktober dieses Jahres soll die Geschichte „De Poli geet an de Bësch“  vom Verlag Editions Guy Binsfeld in Luxemburg veröffentlicht werden! Und da blieb keine Zeit für anderes…

Es war eine herrliche und wunderbar aufregende Zeit, und ich bin so gespannt auf das Layout des Verlags! Aber jetzt darf ich mich erstmal ausruhen und das tun, wozu ich schon lange nicht mehr kam: unterwegs sein und vor Ort zeichnen.

So waren wir am vorletzten Sonntag im Norden Luxemburgs in einem sehr typischen Ardenner Dorf namens Munshausen. Dort liegt das Freilichtmuseum „Robbesscheier“ (die Scheune vom Robbes) mit vielen tollen kreativen Angeboten für Familien und Kinder. Ihr könnt zum Beispiel Eselreiten, Brot backen, Kerzen ziehen, mit den Ardenner Kaltblut-Pferden eine Kutschfahrt unternehmen und dabei die herrliche Natur der Ardennen kennenlernen – sowie ganz nebenbei auch lecker, typisch luxemburgisch und reichhaltig essen. (Unser Tischnachbar hatte eine Portion „Träipen“  (Blutwurst) bestellt und bekam gleich sechs davon serviert!!)

Hier ein kleiner Eindruck unseres Sonntagsausflugs an einem sonnigen 30. April:

Robbesscheier

„Robbesscheier“ Skizze von Olga Reiff

Jetzt im Frühjahr ist es noch ziemlich ruhig dort, vor allem vormittags. Die Männer, die vor den Pferden standen, hatten sich freundlicherweise für mich auf die Seite gestellt 😉

Bis sehr bald…

Alles Gute zum Jahresanfang!

Kinderbuch

 

Poli Cover ausschnitt

Ich weiß nicht, welche Projekte bei euch so anstehen – habt ihr neue Ideen für 2017 oder laufende Projekte, die abgeschlossen werden sollen?

Dazu wünsche ich euch jedenfalls viel Freude und Erfolg, welchen Weg auch immer ihr beschreitet.

Für mich wird dieses Jahr wohl einiges an aufregenden und schönen Momenten bereithalten – denn mein Buchprojekt über den kleinen Poli im Waldkindergarten wird 2017 vom Verlag Editions Guy Binsfeld hier in Luxemburg herausgebracht!

Wenn alles gut geht – Daumen drücken! – kommt das Buch noch im Herbst in die Buchläden in Luxemburg, voraussichtlich unter dem Titel „De Poli geet an de Bësch“.

Ist das nicht eine prima Gelegenheit, jetzt Lëtzebuergesch zu lernen?

Eure Olga

 

Ein Bilderbuch aus dem Luxemburger Wald

Geschichten aus dem Atelier

Gestern und vorgestern und den Tag davor war ich wieder in meinem liebsten Naturschutzgebiet im Süden Luxemburgs, 5 Minuten mit dem Auto von zu Hause entfernt. Stellt Euch ein altes Eisenerz-Tagebaugebiet vor, das 1980 endgültig aufgelassen wurde. Richtige Canyons haben damals die schweren Maschinen in den sogenannten Lallenger Berg gegraben. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie verwüstet die Natur damals war. Die Wälder rundherum wurden abgeholzt, um die Holzkohle für die Verhüttung zu gewinnen, und der Himmel war voller Rauch. Wie in Mordor bei „Herr der Ringe“, wo die Orks hausen.

Wenn ich heute hier spazieren gehe, weiß ich gar nicht, wo ich zuerst hinsehen soll, so fantastisch hat sich die Natur ihr Reich wieder zurückerobert. Diese weitläufigen Canyons sind nun eine zauberhafte verwunschene Welt, mit Birkenwäldern, Pappelbeständen, Buchen und Eichen, Schlehen- und Wildrosenhecken, wo sich Trockenrasen mit moosbewachsenen Felsbrocken abwechseln, und der Himmel darüber blau ist oder grau oder weiß, aber sicher nicht mehr rauchverhangen.

Der Herbst und Winter sind mir fast am liebsten, denn da sehe ich die Wuchsformen viel deutlicher. Jetzt kann ich hier richtig aus dem Vollen schöpfen und Inspirierendes für meine Illustrationen sehen, seien es zarte Birkenstämme oder zerbröckelnde Felsen, knallgrünes Moos oder knorrige Hecken.

Und so freue ich mich auf ein Neues Jahr in dieser wunderbaren, überraschenden Gegend, die sich mir immer mehr erschließt, und ohne die ich nie, niemals die Idee zu meinem Bilderbuch gehabt hätte.

weihnachtskarte-2016

Ja, es sieht so aus, als würde dieses kommende Jahr auch für mein Bilderbuch ein gutes werden: Denn letzte Woche habe ich den Vertrag beim Verlag Editions Guy Binsfeld unterschrieben, der es im Herbst 2017 herausbringen möchte!

Es wird in jedem Fall spannend, und ich halte Euch auf dem Laufenden. Jetzt allerdings wünsche ich Euch ein gutes, überraschendes, erfolgreiches Neues Jahr. Und vielen herzlichen Dank für Euer Interesse an meinen kleinen Geschichten aus Luxemburg!

Eure Olga

Als in Tübingen noch Sommer war…

Geschichten aus dem Atelier

… und draußen die Sonne wirklich alles gab, saßen wir in einem schön kühlen Atelier in Tübingen:  neun Menschen, die sich an diesem warmen Wochenende im September mit Illustration beschäftigen wollten. Gut, dass eine von uns die Sache äußerst geschickt und geplant anging: Sanne Dufft, die ihr wunderhübsches Atelier zur Verfügung gestellt und das sogenannte Retreat für den internationalen Verband der Kinderbuchautoren und -illustratoren SCBWI Germany/Austria organisiert hatte.

Sehr gut auch, dass einer von uns der international bekannte und erfolgreiche Hamburger Illustrator Jonas Lauströer war, der eigens mit der Bahn aus Hamburg angereist war, um uns in neue illustrative Höhen zu führen.

Von kreativen Aufwärmübungen hin zu intensiven Arbeitsphasen führte uns der Workshop ab Freitag Abend bis Sonntag Mittag, gepusht durch Kaffee und frisch gepressten Apfelsaft aus Sannes eigenem Streuobstgarten, abgerundet durch abendliche Spaziergänge durchs alte Tübingen und tiefsinnige Gespräche unter Kollegen. Hach, es war einfach herrlich!

Allerdings hatte ich am Samstag nachmittag dann einen kleinen Durchhänger – mir fiel einfach nix mehr ein! – aber drei meiner lieben Kolleginnen zu zeichnen schaffte ich doch noch:

julia-walthermonika-baum

 

sanne-dufft

Danke nochmals an Sanne Dufft, Monika Baum, Julia WaltherAna Martin Larranaga, Twyla Dawn Weixl, Gulten Kavurmacioglu, Dietmar Derrez und natürlich an Jonas Lauströer für das einmalige Wochenende!

Hurra, in Esch gibt’s jetzt einen Waldkindergarten!

Living in Esch

Für alle, die gute Nachrichten so lieben wie ich: Die Waldpädagogik ist weiterhin im Trend und bringt immer mehr Kinder in direkten Kontakt zur Natur.

Ein Beispiel aus Luxemburg: In meiner Stadt Esch/Alzette haben einige Kindergartenkinder der Escher Brillschule seit diesem Herbst die Möglichkeit, jeden Tag in den Wald zu gehen, wo sie von eigens in Waldpädagogik ausgebildeten und höchst engagierten Lehrern betreut werden. Ich bin so froh für diese Kinder, denn meine Marie hatte die Möglichkeit auch, als sie zwei Jahre alt war und die Waldkrippe, die „Bëschcrèche„, auf dem Escher Gaalgebierg besuchte.

Passend dazu seht ihr eine Illustration, die ich heute  in Zusammenarbeit mit der Agentur Marschall für einen Tiroler Waldkindergarten erstellt habe. Auch dieser wurde diesen September eröffnet.

Ich gratuliere beiden Initiativen zum Mut und zum Engagement und wünsche viel, viel Erfolg!

Der schönste Urlaub am Bauernhof

Urlaub in Tirol

Heute früh wurde ich um 4.45 schlagartig hellwach, obwohl kein Wecker geklingelt hat.

Sicher ist das eine Folgeerscheinung der vergangenen Campingwoche in Tirol, als ich mit meinen beiden Töchtern eine fantastische Woche im EVO-Camp  am wunderbaren Demeter Bauernhof Seltsamhof erlebte.

Wir durften nämlich mit rund 20 Kindern und drei supernetten EVO-Erziehern  auf dem Gelände des Bauernhofes zelten, und das brachte einiges an erstaunlichen Hör-Eindrücken: wie z.B. nächtliches Kuhglockengebimmel (Kühe fressen die ganze Nacht!) und mehrstimmige Kikeriki-Konzerte  ab 4 Uhr morgens.

Besonders aber mochte ich die patrouillierenden Gänse, die direkt neben unserem Zelt ihre Teambesprechungen abhielten.

Evo-Camp

Nahrung für Leib und Seele waren die dreimal täglich zubereiteten Köstlichkeiten meiner Schwester Katharina, gezaubert mit den frischen Produkten aus dem demeter Hofladen.

Eigentlich war ich aber nicht zum Urlauben dort: denn die Kinder, die in dieser ersten Woche das EVO-Camp besuchten, durften neben Spaß und Bewegung in der Natur sowie viel direktem Kontakt mit den Bauernhof-Tieren auch das eine oder andere kreative Programm absolvieren – darunter meinen Mini-Workshop „Nach der Natur zeichnen“.

Klar, dass ich selber auch jeden Tag mit dem Zeichenblock ausrückte – ja, sogar auf dem Bauch im Heu robbte, um die Stallhenne Hermine am Schoß meines Neffen Erik besser zeichnen zu können.

Hermine

Leider hat einer der heftigen Regengüsse der vergangenen Woche auch meine Tasche mit den Skizzenblocks durchnässt, und so bleiben nur diese Fotos der Zeichnungen als Erinnerung – aber die möchte ich gerne mit euch teilen.

Euch allen noch erholsame Ferien – oder schöne Sommertage – und bis bald!

Oli im Stall

Der beste Stadtpark

Living in Esch

Heute möchte ich Euch von einem der wichtigsten Orte hier in Esch/Alzette erzählen: dem Parc Laval. Es ist nicht der größte Park der Stadt, auch nicht der mit den meisten Spielgeräten, es ist nicht der ruhigste Park und auch nicht der grünste – in diesen Kategorien wird er bei weitem vom Escher „Gaalgebierg“ geschlagen – aber bei vielen Kindern und Eltern ist er sicher der beliebteste.

Zum einen ist der Parc Laval sehr zentral gelegen und schnell zu Fuß erreichbar – auch mit Kleinkindern, die alle fünf Meter stehen bleiben, um ein faszinierendes Etwas im Straßengraben  zu betrachten, oder die auf dem Heimweg so müde sind, dass man sie nur mit vielen psychologischen Tricks zum Weitergehen bringt.

Andererseits hat der Park neben seinem sauberen Sandplatz und gepflegten Spielgeräten noch ein besonders wichtiges „Zuckerl“ zu bieten: das Restaurant-Café „Club 5“ direkt am Spielplatz, mit einer gemütlichen Terrasse und absolut kinder- und elternfreundlichen Kellnern.

Wenn ein Kind im Park Pipi muss, ist das hier gar kein Problem: selbst mit zwei Kilo Sand an den Füßen dürfen die Kleinen durch das gerade frisch gewischte Restaurant aufs Klo gehen, wobei Entschuldigungen von Seiten der Eltern im Stil von „Pardon, pardon, schon wieder so viel Sand an den Füßen…“ mit einem Lächeln und einer eleganten Handbewegung weggewischt werden.

Die Kombination von Kinderaufsicht und Genuss lässt sich für Eltern am besten folgendermaßen darstellen: An warmen Sommernachmittagen (zuletzt 2015) saßen manche Mütter mit Campari Orange aus dem Café am Sandkasten (die Terrasse war für manches Kleinkind doch zu weit entfernt) und lackierten sich die Zehennägel (ja, ich kenne die Betreffenden persönlich :-).

Wichtig sind noch zwei Gebäude: Die alte verwunschene Villa (das Wohnhaus des Herrn Laval) am Eingang des Parks, die eine Kita beherbergt, und direkt am Café-Restaurant das Städtische Schwimmbad. Die Badegäste im Freibecken dürfen so direkt in die alten Kastanien blicken, die ringsherum im Park stehen.

Ihr habt es erraten: es ist fast mein Lieblingsplatz in Esch, und ich bräuchte einen ganzen Skizzenblock, um Euch all seine Geheimnisse zu zeigen. Daher nur ein kleines Bild aus dem warmen Frühjahr, als die Kastanienbäume in voller Blüte standen.

Euch allen noch ein schönes Wochenende – vielleicht in einem Stadtpark in Eurer Nähe!

Lavals PArk

Vaya con Benjito

Living in Esch

Letzten Sonntag war zwischen zwei Gewittern genug Zeit für einen Ausflug in das Naturschutzgebiet „Ellergronn“ in Esch, wo sich unter dem Motto „Een Dag an der Natur“ alles um Natur und Umweltthemen drehte.

Weil um 11 Uhr noch schön wenig los war, konnten wir in Ruhe einer Gruppe von vier Musikern zuhören. Die Band rund um Benjito (mit richtigem Namen Ben Krier) ist in Esch schon ziemlich bekannt. Vater Jerry ist vielen Eschern durch die legendäre Band djuju ein Begriff, wo er die Bassgitarre spielt. Für Benjito y su familia spielt er eigene Kompositionen und Cover Versions von bekannten Songs aus der Roma-Kultur auf der Sologitarre. Daneben singt Marianne Krier zusammen mit ihrem Sohn Ben. Ein Freund begleitete die Band auf der Cajon.

Die sprühende Musik und die leuchtenden Farben der schicken Senora Krier vor dem trüben Himmel waren genug Anreiz, um meinen Skizzenblock und den Aquarellkasten rauszuholen.

Benjito

Wieder mal versuchte ich, schneller als mein Schatten zu sein und die Musiker in Aktion aufs Papier zu bringen. Das war nicht einfach, weil die Musik so mitreissend war und ich eigentlich lieber dazu herumgehüpft wäre 😉

Nach wenigen Liedern war meine Zeit leider abgelaufen – und die vier Musiker kamen zu mir, um sich die Skizze anzusehen.

Ich glaube, die Bandmitglieder waren zufrieden, denn Senora Krier schenkte mir eine CD! Vielen Dank, muchas Gracias, Benjito y su familia!

Roma, ti amo!

Rom

Ja, ich war wirklich gerade in Rom! Um Pfingsten sind in Luxemburg immer Schulferien  und da hatte ich das große Glück, mit meinen drei großen Kindern einige Tage in Rom verbringen zu dürfen.

Meine gute Idee war: ich führe meine Kids zu einigen klassischen Sehenswürdigkeiten, die laufen dann ein paar Stunden alleine herum, und ich kann in der Zeit in Ruhe zeichnen. Meine Umhängetasche war mit allem gefüllt, was man so braucht: Skizzenblocks, schwarzer Fineliner, Wasser in Plastikflaschen, Reisepinsel und Aquarellfarben. Und ich freute mich auf intensive Mal- und Zeichenerlebnisse.

Nun gut. Wie gesagt, das war die Idee. In der Realität sah es dann so aus: Ich zeichnete, neben mir standen brav meine Kinder. Hinter mir standen Touristen, und vor mir auch.

Fontana di TreviSo wie hier, bei der frisch restaurierten, herrlichen, spätbarocken Fontana di Trevi. Es waren so viele Leute dort, dass ich beim Zeichnen die Ellenbogen anlegen musste. Neben mir standen leergegessene Eisbecher, in meinem Rücken spürte ich ab und zu mal einen Schuh, und oberhalb von mir wurden Selfie-Sticks hin und her geschwenkt.

Daher schaffte ich es nur, Oceanus und einen Seehengst zu skizzieren, bevor ich von der Menge weggespült wurde.

Kurz zusammengefasst: Zeichnen in Tourismushochburgen hat mit Entspannung so viel zu tun wie ein Waldspaziergang mit dem New York Marathon.

Aber fantastisch war es doch… Roma, ti amo!

 

 

 

 

 

Lesekino im Tierpark

Tiergeschichten

Was war das heute für ein wunderbarer Frühlingstag! Wie eigens bestellt für die feierliche Saisoneröffnung des Tierparks in Esch mit seinem neuen Vorzeige-Projekt: dem Lehrbauernhof.

Die supernette Chefin der Tierparkverwaltung Anne Meyers hatte wirklich an nichts gespart: den ganzen Nachmittag gab es gratis Laugenbrezeln, Bergkäse, Schinken, Apfelstrudel mit Vanillesauce – und neben Wein, Bier und regionalem Viez sogar Murmeltiermilch (sehr lecker, und nur für Erwachsene!)

Ponys standen für den Ausritt bereit, und zwei französische Alphornbläser verzauberten die Besucher mit jazzigen Klängen.

Besonders aufregend für mich war aber, dass ich im Auftrag der Tierparkverwaltung eine Geschichte für das Lesekino des Tierparks geschrieben und illustriert hatte, und heute  die Geschichte  den kleinen Besuchern vortragen konnte.

Murmeltiergeschichte Bild 5

„Die Murmeltiergeschichte“ Text & Illustration Olga Reiff

Um die vierzig Kinder aus der Früherziehung, dem „Précoce“ der Brillschule saßen auf Strohballen und hörten ziemlich aufmerksam zu, als ich ihnen meine Geschichte von den Murmeltieren aus den Bergen erzählte und die A3-großen Illustrationen dazu zeigte.

Mein rotes Dirndl trug vielleicht auch seinen Teil dazu bei, dass die Kinder so aufmerksam waren! Denn hier in Luxemburg gibt es meines Wissens keine Landestracht. Nur gejodelt habe ich nicht – das wäre wohl doch zu viel des Guten gewesen!

Ausnahmsweise bekommt ihr dann heute noch ein Foto vom Lesekino und seinem netten Publikum zu sehen.

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Der wunderbare Escher Tierpark ist wie immer täglich geöffnet, der Eintritt ist frei. Ihr findet ihn gleich hinter dem Campingplatz auf dem Escher Galgenberg im Süden des Landes.