Nothum, Luxemburger Ardennen

Passend zum Wetter in Luxemburg – seit Neujahr neblig verhangen – teile ich heute eine leicht wehmütige Erinnerung an ein jahrhundertealtes Bauernhaus mit euch, das es nicht mehr gibt.

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Es stand, seitdem ich mich erinnern kann, verlassen am Dorfrand von Nothum in den Luxemburger Ardennen, nahe der belgischen Grenze.

Ich malte dort vor einigen Jahren, als ich sah, dass der neue Besitzer schon dabei war, es abzureissen. Wie ihr im Bild seht, ist das Dach im vorderen Teil schon abgetragen.

Dieser junge Mann war so lieb, mir gegen die Kälte einen Baumstumpf ans Feuer zu stellen, an dem er Bauholz verbrannte. Und eine Flasche Rosport Sprudel, gegen den Durst. Wie gesagt, ein sehr netter junger Mann. Und nun ist sein neues Haus fertig gebaut, gross und modern, und naja, leider so gar nicht malerisch. Wenigstens hat er die alten Apfelbäume stehen lassen, unter denen ich damals sass.

So ist das mit den alten Bauernhäusern… wie überhaupt mit allem: Nichts währt ewig.

Ein gutes Neues Jahr, mit Mut zum Wandel und einem liebevollen Blick für das ach so vergängliche Schöne im Alltag, wünscht Euch Eure Olga.

 

 

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