Hurra, in Esch gibt’s jetzt einen Waldkindergarten!

Living in Esch

Für alle, die gute Nachrichten so lieben wie ich: Die Waldpädagogik ist weiterhin im Trend und bringt immer mehr Kinder in direkten Kontakt zur Natur.

Ein Beispiel aus Luxemburg: In meiner Stadt Esch/Alzette haben einige Kindergartenkinder der Escher Brillschule seit diesem Herbst die Möglichkeit, jeden Tag in den Wald zu gehen, wo sie von eigens in Waldpädagogik ausgebildeten und höchst engagierten Lehrern betreut werden. Ich bin so froh für diese Kinder, denn meine Marie hatte die Möglichkeit auch, als sie zwei Jahre alt war und die Waldkrippe, die „Bëschcrèche„, auf dem Escher Gaalgebierg besuchte.

Passend dazu seht ihr eine Illustration, die ich heute  in Zusammenarbeit mit der Agentur Marschall für einen Tiroler Waldkindergarten erstellt habe. Auch dieser wurde diesen September eröffnet.

Ich gratuliere beiden Initiativen zum Mut und zum Engagement und wünsche viel, viel Erfolg!

Meine liebste Schule in Esch

Living in Esch

Hallo ihr Lieben! Habt Ihr schon gedacht, es wird nichts mehr mit Neuigkeiten aus der „Minettemetropole“ Esch-Alzette?

Keineswegs! Das erste Bild, das ich euch in diesem Neuen Jahr zeigen möchte, habe ich gerade frisch eingescannt. Ihr seht darauf meine Tochter Marie in ihrer Klasse im Kindergarten der Jean-Jaurès-Ganztagsschule in unserem Viertel.

Heute war nämlich wieder mal Besuchszeit für die Eltern, und so konnte ich neben Maries Pausenbrot auch meine Farben mit in die Schule bringen. Und dann nutzte ich die Gelegenheit, und zeichnete, auf einen Kinderstuhl gekrümmt, Marie, wie sie hingebungsvoll im Stehen malte.

 

Marie im Kiga

Es war ein besonderer Augenblick, denn überall sassen Mütter und ein Vater bei ihren Kindern und machten Puzzles, ordneten Bilder zu, spielten Domino. Um zehn Uhr gab es sogar noch Kaffee und Kuchen, bevor die Kinder zur Pause in den Schulhof liefen.

Doch nicht nur dieser eine Vormittag war schön, die Schule insgesamt ist etwas ganz Besonderes. Vor 10 Jahren war sie noch ein wagemutiges Projekt, das von der damaligen Unterrichtsministerin Mady Delvaux vehement unterstützt wurde. Einige sehr engagierte Lehrer hatten damals die Idee, einen Ort zu schaffen, der Schule und nachschulische Betreuung in einem Haus bieten sollte – etwas, was in Luxemburg eher die Ausnahme ist.

Die Vorzüge dieser Schule sind vielfältig. Hier sei nur so viel gesagt: Eltern und Kinder lieben sie, weil miteinander Leben und Lernen hier tagtäglich auf wunderbare Weise gelingt.

Danke aus ganzem Herzen all den Erziehern und Lehrern, dem Koch und dem Hausmeister und allen anderen, die diesen Ort so liebenswert machen!